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 Tradition
Ende des 16. Jahrhunderts ließen die Erzvorkommen im Erzgebirge nach, so dass die Bergleute zur Sicherung des Lebensunterhaltes einen weiteren Beruf ausüben mussten. Eine zusätzliche Erwerbsquelle fanden sie im Drechseln und Schnitzen. Der Rohstoff war in der Natur ausreichend vorhanden. So entwickelten sich schnell neue Produktionszweige der Holzverarbeitung.
Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden die Teller- und Spindeldreher, die anfangs hauptsächlich Gebrauchsgegenstände für den Alltag herstellten. Mit der Zeit entwickelte sich die Produktion von Figuren wie Bergmännern, Engeln, Pyramiden und Holzspielzeug.
Das Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge ist weltweit einmalig - nicht nur, was den einzigartigen Figurenschatz angeht, sondern auch im Hinblick auf die angewandten Handwerkstechniken.
Einige davon, wie das Reifendrehen und das Spanbaumstechen sind hier entstanden und werden seit Jahrhunderten liebevoll gepflegt.
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